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Themen & Projekte


15. März 2024

Ausbau der E233:
Jetzt für die Klage spenden!


Der Aus- und Neubau der E233 zwischen den Niederlanden und Cloppenburg-Emstek wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Von Beginn an hat sich der BUND-Kreisverband gegen das klima- und umweltschädliche Projekt positioniert.

Nun liegt der Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt zwischen A31 und B70 nahe Meppen vor. Das heißt: Der Bau ist hier behördlich genehmigt, und nur eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Leipzig kann einen möglichen Baubeginn noch verhindern.



Schon in diesem ersten Abschnitt würde ein E233-Ausbau ein FFH-Gebiet und ein Naturschutzgebiet erheblich beein­trächtigen. Zudem wird amtlich prognostiziert, dass auch auf der B70 in Meppen (als E233-Zubringer) das Verkehrsauf­kommen dramatisch ansteigt: um bis zu 7500 Fahrzeuge
pro Tag!

Der NABU wird, unterstützt von BUND, BI Exit233, Verein Verkehrswende Cloppenburg-Emsland und anderen Ausbaugegnern, diese Klage anstrengen. Für das Verfahren muss allerdings viel Geld (schätzungsweise 50.000 Euro) aufgebracht werden!

Bitte spenden Sie. Jeder Beitrag hilft.

Ausführliche Infos und das NABU-Spendenkonto finden Sie im Spenden-Flyer, Download [ hier ]. PDF; 1,9 MB.

Spendenaufruf und Bankverbindung auch [ hier ].

Foto: Protestveranstaltung 2018

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Januar/Februar 2023

Helft den Mooren im Emsland!

Moore sind CO2-Speicher: Moor bindet 700 Tonnen Kohlen­stoff je Hektar, sechsmal mehr als ein Hektar Wald. Es lohnt daher, noch intaktes Moor zu erhalten und geeignete Flächen wiederzuvernässen.

Mitglieder der BUND-Kreisgruppe trafen sich mit Christian Starkloff, Ranger des Landkreises Emsland, zum Bepflanzen im Moorgebiet Bockholter Dose.



Gemeinsam wurden rund 400 Pflanzen eingesetzt, haupt­sächlich Wollgras, außerdem das auf der roten Liste stehende Weiße Schnabelried.

Für die durchaus nicht leichte Arbeit im Moor werden stets Helfer*innen gesucht! – Interessierte melden sich gern per Mail an: bund-emsland*at*posteo.de


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25. Juni 2022

Exkursion durchs Borkener Paradies

Auf einer Exkursion durch das Borkener Paradies nordwest­lich der Kreisstadt Meppen wurde die Artenvielfalt und die besondere Bedeutung des Naturschutzgebietes deutlich.

Andreas Rakers vom NABU Emsland Mitte schätzte das Alter einer Eiche auf ca. 270 Jahre.



Bereits seit über 500 Jahren wird das Gebiet als Allmend­weide für die Tierhaltung genutzt. Heute lassen sich auf den mageren Überschwemmungsflächen gefährdete Pflanzen wie der Ährige Ehrenpreis und gefährdete Tiere wie Rosen- und Mondhornkäfer entdecken.



Das Vorkommen und Überleben des Mondhornkäfers ist auf eine alljährliche Beweidung durch Rinder und deren Dung angewiesen, wie Claus Alfes, ehemaliger Vorsitzender des BUND Emsland, berichtete.



Nördlich des Borkener Paradieses verläuft die B402 in einer Distanz von nur 160 Metern. Der Emsaltarm und einige hochgewachsene Bäume grenzen das Areal hier ab.

Zwischen dem Borkener Paradies und der bestehenden Bundesstraße ist ein Autobahn-ähnlicher vierstreifiger Ausbau der Trasse mit einer Breite von insgesamt 28 Metern geplant, erklärte Karsten Osmers von der Bürgerinitiative Exit233. Die fatalen Auswirkungen auf den fragilen Lebens­raum des Naturschutzgebiets durch das sich verdoppelnde Verkehrsaufkommen und die damit einhergehende Lärmbelastung, Luft- und Lichtverschmutzung lassen sich nur erahnen.


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26. April 2022

Vortrag & Diskussion zum Erscheinen
der Neuauflage des Uranatlas’


Am 26. April, dem Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl, luden das Bündnis Atomkraftgegner*innen im Emsland, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atom­anlagen, die Nuclear Free Future Foundation, die Rosa-
Luxemburg-Stiftung und der BUND zur gemeinsamen Veranstaltung.

Der Ukrainekrieg hat die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen aus Russland schonungslos offen­gelegt. Weniger bekannt ist, dass die EU das Uran für den Betrieb ihrer Atomkraftwerke zu 40 Prozent ebenfalls aus Russland und Kasachstan bezieht. Von dort stammt größtenteils auch der Brennstoff, mit dem Deutschland noch bis Ende 2022 seinen Atomstrom produziert. Aber nicht allein die Abhängigkeit von Russland und weiteren autoritären Regimen macht die Uran-Wirtschaft zu einem dreckigen Geschäft. Uran ist der Rohstoff, der Träume zerstört – vom Abbau bis zum Super-GAU. Und trotz „Atomausstiegs“ bleibt auch Deutschland vorerst ein wichtiges Drehkreuz für die Uranindustrie.


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25. März 2022

Bericht vom Klimastreiktag

Anlässlich des globalen Klimastreiktags am 25. März setzten wir uns in Meppen und Lingen unter dem Motto „People not Profit“ für die lokale Umsetzung des Pariser Abkommens ein, das die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt. Während der russische Angriffskrieg in der Ukraine durch den Handel mit russischem Öl, Gas und Kohle weiter finanziert und befeuert wird, haben wir für den Abbau von Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen und für den Erhalt unserer Lebensgrund­lagen demonstriert.



In Meppen und Lingen machten sich jeweils etwa 70 Teil­nehmende fürs Klima und eine Verkehrswende stark – unter ihnen Aktive von Fridays for Future, BI Exit233, NABU, BUND, des Weiteren die Klimagruppen Emsland und Emsland Mitte, Bündnis AgiEL, Grüne Jugend, Jusos Emsland, Bündnis 90/Die Grünen, Linksjugend, Sozialistische Linke, Die Linke und Die Partei. Explizit wandten sie sich auch gegen den Ausbau der E233.

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6. März 2020

Magdalena und Johannes Hüsing
kümmern sich um viele Nistkästen


Martina Cordes und Gerhard Schultz von der BUND-
Kreisgruppe Emsland besuchten den Hof des Landwirts Norbert Hüsing in Emsbüren-Bernte und trafen sich dort mit seiner Nichte Magdalena und seinem Neffen Johannes am Wäldchen „Spiek“ an der Emsschleife. Den jungen Leuten steht dort ein Holzschuppen für ihre bemerkenswerten Vogelhäuschen-Aktivitäten zur Verfügung. Heute hatten sie fast 40 Nistkästen für Meisen nach gründlicher Reinigung wieder aufgehängt.



Die Kästen bestehen aus einem ausgehöhlten Birkenstamm und wurden vom Vater Martin Hüsing hergestellt. Unten kann man die Höhle zum Reinigen öffnen und oben befindet sich ein Teerpappedach. Meisen sind dafür bekannt, dass sie die Larven des Eichenprozessionsspinners an ihre Jungen verfüttern, solange die Larven noch klein sind und keine Brennhaare haben. In der Vergangenheit wurden einige Meisenlöcher von Spechten erweitert, so dass jetzt auch einige Kästen mit größerem Loch für Spechte bereitgestellt werden.

Magdalena und Johannes haben unsere Tipps interessiert aufgenommen und wollen bald auch Kästen für Rotkehlchen herstellen und aufhängen, zumal ein Rotkehlchen ihre Arbeit im Wäldchen ganz zutraulich begleitet hat. Im Holzschuppen hat sich eine Eule eingerichtet und dabei den Sitzplatz unter dem Vordach kräftig eingekotet. Also wurde ein Eulenkasten hergestellt, so dass das Tier dort einziehen konnte.

Meisenfoto: Karl Dichtler, pixelio.de


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31. August 2019

Plastik – ein globales Problem

Die BUND-Kreisgruppe Emsland informierte am Stand in der Meppener Fußgängerzone über das Thema Kunststoffe und Mikroplastik. Kunststoffe sind ein globales Problem, das uns alle angeht. Kunststoffe finden sich heute weltweit im Boden, im Wasser und in der Luft.

Doch Müllstrudel im Meer und gigantische Abfallhalden sind nur die sichtbarsten Folgen der Plastikkrise. Wir nehmen Plastik mit der Nahrung auf, tragen Plastik als Kleidung am Körper und cremen uns mit Mikroplastik (in der Hautcreme) das Gesicht ein. Hinzu kommen die gesundheitlichen Folgen durch diverse Schadstoffe in Kunststoffen. Neben der Klimakrise und dem Artensterben ist die Bewältigung der Plastikkrise die dritte große ökologische Herausforderung dieses Jahrhunderts. Der BUND fordert einen Dreiklang für eine Wende in der Plastikkrise: Verbote von Schadstoffen und Mikroplastik sowie die Bekämpfung von Plastikmüll.



Die BUND-Kreisgruppe stellte an ihrem Stand den neuen Plastikatlas von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung vor. Der Plastikatlas umreißt das Ausmaß und die Ursachen der Plastikkrise. Der Plastikatlas ist noch bei der Kreisgruppe erhältlich.

BUND und Heinrich-Böll-Stiftung fordern von der Politik wirksame Maßnahmen zur weltweiten Lösung der Plastikkrise, die vor allem auf eine Reduktion von Produktion und Konsum von Kunststoffen setzt. Neben Gesetzen zum Endverbrauch müssten jetzt insbesondere die Hersteller und die petrochemische Industrie als Hauptverursacher in die Pflicht genommen werden.


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10. August 2019

Entdeckungen im Borkener Paradies

BUND, NABU und Bürgerinitiative Exit233 veranstalteten eine Besichtigung des Naturschutzgebietes „Borkener Paradies“: Während der gut zweistündigen Wanderung wurden den 20 Teilnehmern die Besonderheiten der Fauna und Flora dieses einzigartigen Naturraumes vorgestellt.



Claus Alfes vom BUND berichtete Erstaunliches über seine langjährigen Kartierungsergebnisse zum Auftreten seltener Käferarten. So hat er an diesem Standort den stark gefährdeten, brutpflegebetreibenden Mondhornkäfer, der in Niedersachsen als ausgestorben galt, und weitere 28 z.T. seltene Dungkäferarten nachgewiesen. Außerdem kommt hier der bundesweit extrem seltene Behaarte Kurzflügler vor, ein Käfer, der in seiner Lebensweise auf das gleichzeitige Vorhandensein von Dungkäferpopulationen angewiesen ist. Darüber hinaus stellte Claus Alfes die Bedeutung von Totholz für die Entwicklung zahlreicher Insektenarten, wie z.B. dem Hirschkäfer, heraus.

In diesem Zusammenhang erläuterten Otto Quaing und Karsten Osmers von der BI Exit233 die zu erwartende zunehmende Belastung dieses Gebietes infolge des vorgesehenen vierstreifigen Ausbaus der in Sichtweite verlaufenden E 233. Zum einen rückt die Straße mit den geplanten neuen Fahrbahnen noch näher an das Naturschutzgebiet heran und zum anderen stellen die dann höheren Emissionen (Lärm, Licht, Luftschadstoffe incl. Stickstoffverbindungen) trotz der vorgesehenen und durchaus umfangreichen Kompensationsmaßnahmen ein ernst zu nehmendes Gefährdungspotential dar.


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28. Juli 2019

Kräuterführung im Karlsgarten

Der Karlsgarten in Menslage befindet sich auf dem Hof des Bio-Landwirts Johann Meyer. Hier wachsen über 70 Gemüse­sorten und 20 Obstbaumarten: Diese Pflanzen sind in einer Verordnung Karls des Großen aus dem Jahr 812 aufgelistet und sollten auf jedem seiner Hofgüter zu finden sein. Neben Erbsen, Möhren, Anis und Zuckermelonen gehören auch heute nahezu unbekannte Arten wie Pferde-Eppich, Kuhbohne, Krapp oder Zaunrübe dazu.



Christa Janzen, examinierte Kräuterexpertin, führte die BUND-Kreisgruppe und Gäste durchs Gelände und erklärte die Besonderheiten bestimmter Kräuter und Pflanzen. Viele waren zur Zeit Karls Heilmittel mit heute oft vergessener Wirkung für das geistige und körperliche Wohlbefinden der Menschen.

Anschließend gab es Kaffee, Tee und Kuchen unter den Bäumen auf dem Hofplatz.


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15. Juni 2019

„Bäume sterben langsam“

... betonte Landespfleger Jürgen Zwoch von der Baumschutz-Aktion Meppen vor der erbärmlich aussehenden Friedens­eiche in der Bahnhofstraße/Ecke Kolpingstraße. Durch die hier 2013 angefüllte Erde bekommt die Eiche am Stammfuß keine Luft mehr, die Belaubung ist schütter, einige Äste sind bereits aufgegeben worden (abgestorben) und der Baum stirbt langsam weiter. Vielleicht wäre die Friedenseiche noch zu retten, wenn umgehend die Erde von Hand vorsichtig entfernt würde.



Auf einer Fahrradexkursion der Kreisgruppe Emsland des BUND am 15. Juni 2019 stellten die TeilnehmerInnen fest, dass auch in Meppen viele Bäume unter versiegelten und verdichteten Böden, Wassermangel und Nährstoffarmut, Schadstoffen durch Verkehr, Streusalz, Hundekot und Hundeurin leiden. Schon von weiten erkennt man die schütteren Baumkronen.

An einigen Bäumen sind auch Verletzungen der Rinde zu finden. Diese können durch Blitzschlag, aber auch im Zuge von Baumaßnahmen, Straßenverkehr und durch unsach­gemäße Rückschnittmaßnahmen entstanden sein. Vielfach könnte den Bäumen durch Anlegen größerer Baumscheiben, mit speziellen Bodensubstraten, die eine gute Luft-, Nährstoff- und Wasserversorgung gewährleisten, und mit durchlässigem Pflaster geholfen werden.

Da der Meppener Stadtrat bisher mehrmals den Beschluss einer Baumschutzsatzung abgelehnt hat, konnte im letzten Jahr die wahrscheinlich älteste Buche Meppens gefällt werden, zumal sie auf einem Privatgrundstück stand. Auch andere große, das Stadtbild prägende Bäume wurden in den letzten Jahren beseitigt.


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1. Dezember 2018

Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

Am Samstag, 1. Dezember, fanden zeitgleich in Köln und Berlin Demonstrationen für einen baldigen Ausstieg aus der Kohleverstromung statt. Die BUND-Kreisgruppe Emsland war in Köln dabei.



Um die Erderwärmung zu stoppen und eine Katastrophe in der Zukunft zu verhindern, müssen wir jetzt handeln – für uns und kommende Generationen. Als reiches Industrie­land muss Deutschland beim Klimaschutz vorangehen und das Pariser Abkommen konsequent umsetzen.

Weitere Forderungen der Demo-Teilnehmer:

• Verschärfung der Klimaziele,
• faire Unterstützung für die armen und am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder,
• schnelle Abschaltung von Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland, so dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird,
• gesetzlicher Fahrplan für den schnellen Kohleausstieg,
• sofortiger Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und Tagebau-Erweiterungen,
• zielgerichtete Unterstützung eines Strukturwandel­prozesses in den Kohle-Regionen, auch mit Blick auf die Beschäftigten.


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22. Oktober 2018

Gut besuchter Apfeltag

Rund 300 Besucherinnen und Besucher kamen zum Papen­burger Apfeltag der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutz­gruppen NABU, BSH und BUND. Eine große Zahl der Gäste in Naschkes Garten hatte Äpfel zur Begutachtung durch den Pomologen mitgebracht. Meist konnte die jeweilige Sorte schnell ermittelt werden, es gab jedoch auch Fälle, bei denen mehrere Fachbücher zu Rate gezogen werden mussten.



Ebenso umlagert war der Stand eines anderen Experten, der das Pfropfen bzw. Veredeln von Apfelbäumen erklärte.

Zu probieren gab es alte Apfelsorten wie »Kaiser Wilhelm«, »Finkenwerder Herbstprinz« oder auch »Stina Lohmann«, die es in Deutschland bereits seit dem 18. oder 19. Jahrhundert gibt. Die alten Sorten gelten als standfester und robuster und sind nachweislich gesünder.

Nebenher erfuhren die Gäste, dass Streuobstwiesen einen wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und mit ihrer Arten- und Sortenvielfalt zu den Lebensräumen mit der höchsten biologischen Vielfalt in ganz Europa und Deutsch­land gehören.


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15. Oktober 2018

Nitrat-Messungen: jede fünfte
Probe zu hoch belastet!


Die BUND-Kreisgruppe Emsland beteiligt sich an der Aktion »Emsagenten«: Ehrenamtliche messen seit März 2018 die Nitrat-Werte in der Ems sowie in Bächen und Gräben, die in die Ems münden.

Mitglieder des BUND haben Wasserproben in Meppen, Haren und Lingen entnommen. Über 100 Personen im Emsland und in Ostfriesland nehmen an der Aktion teil und haben bisher über 330 Wasserproben untersucht. Jede fünfte Probe wies nach den Kriterien der Wasserrahmenrichtlinie zu hohe Nitrat-Werte auf, jede zehnte Probe war sogar »kritisch belastet« bis »stark verschmutzt«.



Im März wurden erwartungsgemäß höhere Nitrat-Werte gemessen als im August, denn im Sommer nehmen Pflanzen einen großen Teil der Nährsalze aus den Gewässern auf. Hauptursache der Nitrat-Belastung in Gewässern ist die industrielle Landwirtschaft, die enorme Mengen Gülle auf die Felder ausbringt. Die Nährsalze, die nicht von den Pflanzen oder dem Boden aufgenommen werden, gelangen über Entwässerungsgräben in Flüsse und Bäche oder sickern langsam ins Grundwasser.

Die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie werden fast überall in Niedersachsen verfehlt. Der BUND setzt sich daher mit der Kampagne »Rette unser Wasser« dafür ein, dass sich der Zustand der Flüsse und Bäche nicht weiter verschlechtert.

Weitere Informationen sind unter [ www.emsagenten.de ]
und [ www.rette-unser-wasser.de ] zu finden.

Foto © BUND, emsagenten.de


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21. Juli 2018

Besuch bei den
fliegenden Edelsteinen


Am 21. Juli traf sich die BUND-Kreisgruppe zur Libellen­exkursion mit Michael Trautnitz an der alten Dörgener Sandgrube.

Weltweit gibt es ca. 5400 Libellenarten. Bei uns gehören sie zu den größten Insekten und bezaubern durch filigrane Schönheit und schillernde Farben, die ein Spektrum von Rot, Grün, Gelb, Braun bis hin zu leuchtendem Blau aufweisen. Entgegen der verbreiteten Meinung stechen sie nicht und sind also ungefährlich zu beobachten.



Die Libellen gehören zur ältesten und am stärksten bedrohten Insektengruppe und gehen in ihren Beständen stark zurück, da ihre Lebensräume durch den Klimawandel und den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt immer mehr gefährdet werden. Von den ca. 80 heimischen Libellenarten Deutschlands stehen mittlerweile 48 auf der »roten Liste gefährdeter Arten«. Dazu gehört auch die sehr seltene Zwerg­libelle, die vom BUND und der Gesellschaft der deutsch­sprachigen Libellenforscher zur »Libelle des Jahres 2018« gekürt wurde.

Die Libellen gelten als wertvolle Bio-Indikatoren, die sehr sensibel auf Veränderungen ihrer Umwelt reagieren und so Auskunft über den Zustand unserer Gewässer und Feucht­gebiete geben.

Foto © BUND Emsland


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30. Juni 2018

Besuch beim Förderverein
Imme Bourtanger Moor e.V.


Hermann Hüsers und Björn Wicks informierten uns über die Entstehungsgeschichte des Vereins, in dem deutsche und niederländische Bienenfreunde zusammenarbeiten. Der Verein setzt sich für die Erhaltung und Förderung der Imkerei ein und veranstaltet regelmäßig Grundschulungen.

Wir besichtigten die Ausstellung über Bienen und Bienen­zucht im Haus sowie das Bienenmuseum, verschiedene Typen von Bienenstöcken, die Wiese und den Kräuter­garten mit „Bienenpflanzen“ im Außengelände.


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9. Juni 2018

Grenzübergreifende Anti-Atom-
Demo in Lingen


Zusammen mit zahlreichen Initiativen und Verbänden aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien beteiligte sich die BUND-KG Emsland an der Demo vor dem Kernkraftwerk Emsland und der nahegelegenen Brennelementefabrik.



Als eindringliche Unterstützung der Forderung nach dem schnellen und endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie beteiligten sich die ca. 500 Demo-Teilnehmer abschließend am sogenannten »Die-in« und legten sich vor dem Eingangsbereich des KKW wie tot auf den Boden.



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